Vernissage von Pinapple Surfboard
11.5. in der Volksbank Dachau. Schaut Euch die Webseite an und fragt nach ‘ner Einladung. Wir sicher ein spannender Event, eventuell Ausgangspunkt von Legenden 😉
braucht Deine Unterstützung
11.5. in der Volksbank Dachau. Schaut Euch die Webseite an und fragt nach ‘ner Einladung. Wir sicher ein spannender Event, eventuell Ausgangspunkt von Legenden 😉
Ok aufgewacht, Winterschlaf ist vorbei. Das Wasser ändert seinen Aggregatszustand wieder und der Schnee wird (noch) weniger die nächsten Wochen. Kurz der aktuelle Stand der Mühlbachwelle im MD Gelände: Das Stadtbauamt ist sehr, sehr überrascht von der Rückmeldung die es zur Welle gab. Neben der …

Der Herbst kommt und die Snowboardsaison ist noch nicht wirklich eröffnet. Zeit also sich den häuslichen Dingen zu widmen und das eine oder andere Projekt zu verwirklichen.
Eine praktische Sache im Sommer ist ein Surfrack. Im Gedächtnis steckt der DIY Rack aus einem Bierkasten. Ideal um auch Flüssiges mitzunehmen. Aber in Zeiten des CO2 Mangels will man/frau ja nicht auch noch zum Träger Mangel beitragen. Daher die Idee aus abgefahrenen Skateboards ein Boardrack zu bauen.

Benötigt werden:
Stichsäge,
Bohrer,
Holzraspel,
Schleifpapier,
Zwei alte Skateboards (Tail/Nose kann fehlen),
Fahrradlenkerverlängerung (z.B. bei Amazon)
M5 oder M6 Schrauben mit Muttern (idealerweise versenkbare (wie z.B. Sleeve Screws),
alte Schwimmnudel oder Verpackungsmaterial,
Kabelbinder,
Sprühlack/Farbe,
Karton zum Skizzieren
Gepäckspanner
Zu Beginn das Grip Tape von den Decks entfernen. Am einfachsten geht das mit einem Spatel, +/- Heislüfter und am Anfang geht es leichter als nach dem Sägen, da ist das Grip noch in einer großen Fläche und zieht sich leichter ab.
Auf den Karton dann die Form für das Rack skizzieren, ausschneiden und mal am Surfboard ausprobieren ob es passt. Nun mit Edding die Form auf die Decks übertragen und aussägen. Die ausgesägten Teile nicht verwerfen, eines davon ist der Abstandshalter. Die Ränder noch mit der Raspel und Schleifpapier bearbeitet, dass es wieder Smooth in der Hand liegt.

Nun mit einer Schraubzwinge die Nose/Tails aufeinanderspannen, dass die Enden auseinanderstehen. Nun vier Löcher durch die Nose/Tails gebohrt (z.B. die Truckbase für die M5/6 Schrauben), an der Auflagefläche des Surfboards auch im Abstand von 2cm zur Kante und alle 10-15cm entlang der Kante (ebenfalls 5/6er Bohrer).

Durch diese Löcher werden die Kabelbinder gefädelt um die angepasste Schwimmnudel zu halten. Unten dann noch ein etwas größeres Loch gebohrt (8er Bohrer), hier wird der Gepäckspanner eingehängt. Je nach Länge des Spanners und Boardgröße können auch in der Nose/Tail entsprechend Löcher gebohrt werden.
So jetzt sind die Decks soweit vorbereitet und können angesprüht werden.

Während die Decks trocknen widmen wir uns dem Abstandshalter. Hier sind zwei Dinge zu beachten: Zum einen soll das Surfboard nicht senkrecht im Halter stehen und beim Pedale treten wollen wir natürlich nicht dauernd an den Halter stoßen.
Fangen wir mit der ‘einfachen’ Seite an: Die Lenkerverlängerung hat 4 Schrauben, die müssen wir auf unseren Abstandshalter übertragen und entsprechend bohren. Bei mir passte eines der Achsenlöcher, so dass ich eine Schraube zum Übertragen zum Fixieren nutzen konnte. Das Concave des Skateboard kann so ein Übertragen etwas interessanter machen, drum lieber den Umweg über eine Kartonschablone nehmen – falls das mit dem Fixieren nicht ganz einfach ist.
Das zweite Ende, an dem der Rack fixiert wird, ist jetzt entscheidend für den Abstand zum Fahrrad (Fersenfreiheit beim Treten) und dem Winkel in dem das Surfboard im Rack steht. Auch hier hilft die Kartonschablone des Racks, einfach mit Tesafilm mal ans Fahrrad halten und testen. Falls es nicht auf Anhieb klappt (wie bei mir), gibt es ja noch den ‘Verschnitt’ aus dem zweiten Skateboard ;-). Auch hier dann am Ende, wenn alles passt, lackieren.

Da wir das Surfboard ja nicht direkt auf Holz transportieren wollen, halbieren wir eine alte Schwimmnudel der Länge nach und kerben jede Hälfte in der Mitte. Nun die Kabelbinder zur Hand und die vorbereiteten Nudeln an die Boards gebunden. Die Decks mit dem Abstandshalter zusammengeschraubt und an den Fahrradsattel montiert. Voila, fertig ist das BikeRack.
Die ersten Testfahrten sind bei mir erfolgreich gewesen, auch wenn es schon ein anderes Gefühl ist mit einem Surfboard zu radeln. Bin gespannt wie sich das Rack im Sommer dann bewährt.
PS: Im Nachgang kamen mir folgende Verbesserungsmöglichkeiten:
1a) eigentlich müsste es möglich sein den Abstandshalter so zu shapen, dass es nicht mit Schrauben an die Lenkerverlängerung montiert werden muss, sondern einfach eingesteckt werden kann und das Festziehen der Schrauben ihn dann hält. Bin mir aber wegen der Hebelkräfte nicht ganz sicher ob es die Belastung aushält.
1b) die Schrauben zum fixieren nerven mich noch, evtl. kann hier ein Schnellverschluss (wie z.B. beim Fahrradreifen) die Montage beschleunigen – aber dafür hab ich noch keine Idee.
2) das Shape der Skateboards hat sicher Potential noch schlanker zu werden. Hier kann jeder selbst experimentieren. Evtl. lässt sich der Halter ja auch aus einem Deck bauen.
Also ENDLICH liegen die Bebauungspläne für das MD Gelände aus. Die Surfwelle ist dort als ‘Empfehlung’ gelistet. Und jetzt geht’s drum zu zeigen, dass wir das schon ernst meinen mit unserem Engagement. Wer Zeit hat, geht bitte im Rathaus vorbei, wer Lust auf einen Brief …
Die Locals dort meinen, bis sie am Meer sind, die Parkgebühren bezahlen und dann drei Wellen erwischen, können sie auch den Eintritt für ‘ne Stunde zahlen und haben 3-mal so viele Wellen in der gewünschten Höhe. Hmm, hat schon was diese Überlegung.
5d und 50000 Musikfans zum Boardmasterfestival!! Und der TSV Sticker auf einem Schild. Da sollen mal keine Heimatgefühle aufkommen.
Auf der 50Jahr Feier wurden auch andere Flußprojekte präsentiert. U.a. unsere Welle aus Dachau 😉Es gibt wohl eine Email vom OB, in der die Welle im Bebauungsplan verortet wird. Der soll nach den Sommerferien für Anmerkungen und Kommentare ausgelegt werden. Sprich dann wird es nochmals …
am Samstag den 23.7. wurde an der Floßlände gefeiert. Die Stadt München hat es zwar nur so halbwegs mit der Welle hinbekommen, auch nicht anders wie am Meer. Manchmal rollen sie manchmal nicht.
Des einen Freud (Flösse) ist des andern Leid (Surfer), aber Dank der Flösse kam auch genug Wasser den Kanal runter um eine grüne Wellen zu kriegen.

Ausschlaggebend war das Gutachten von Prof. Meier-Staude zur Umsetzbarkeit der Surfwelle im Mühlbach. Daraufhin berichtete Radio Gong, der Münchner Merkur und die SZ von der Idee. Erfreulicherweise haben sich Aktive der beiden ‘großen’ Sportvereine (ASV und TSV) bei diesem Projekt zu einer ‘Kooperation’ entschieden (=> …